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Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

Die Klinik für Anästhesie

Die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, die im Jahr durchschnittlich 5800 Anästhesien durchführt, sieht ihre Funktion und Aufgabe darin, über eine sichere, schonende und individuell abgestimmte Anästhesie hinaus, eine umfangreiche postoperative Betreuung des Patienten zu gewährleisten.

Die Intensivstation

Im Jahre 1989 entstand aus der bestehenden Herz- und Wachstation der inneren Abteilung und der Intensivstation der Anästhesie und Chirurgie eine Einheit. Sie wurde als 9-Bettenstation gegründet und verfügt heute über 5 Beatmungsplätze. Zur Versorgung der Patienten existieren 17 Planstellen. Schwestern und Pfleger arbeiten in 3 Schichten rund um die Uhr. 
Einige der Mitarbeiter/innen sind schon von Beginn an auf der Station eingesetzt. Pflegekräfte, die neu dazu kommen, profitieren in der Einarbeitungsphase vom Fachwissen der erfahrenen Kollegen/innen, die überwiegend die Fachweiterbildung in der Anästhesie- und Intensivmedizin absolviert haben. Alle Mitarbeiter haben darüber hinaus regelmäßig die Möglichkeit, an internen und externen Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen. Die Mischung von erfahrenen und neuen Mitarbeitern/innen hat im Laufe der Jahre dazu beigetragen, dass sich ein Team gebildet hat, das durch vertrauensvolle Zusammenarbeit gegenseitig zur beruflichen wie persönlichen Entwicklung beiträgt. 

Unterstützt wird das Team, das extrem hohe Belastungen zu bewältigen hat, durch das regelmäßige Angebot professioneller Supervision. Die Personalfluktuation ist sehr gering. Ärztlicherseits wird die Station von einem Internisten und einem Anästhesisten betreut. Ein reibungsloser Ablauf bei der Aufnahme und Versorgung der Patienten ist daher eine Selbstverständlichkeit. Die Erstversorgung findet in der Regel im Notfallzimmer statt, das entsprechend ausgestattet ist, um alle Eventualitäten zu beherrschen. 
Akute Zugänge, Grund- und Behandlungspflege, externe und interne Verlegungen sowie spezielle Diagnostik und Therapie prägen den Tagesablauf. Eine EDV-Vernetzung erleichtert den Datentransfer. 

Das Patientenaufkommen hat kontinuierlich zugenommen. Es werden Patienten mit den unterschiedlichsten Erkrankungen aus den Fachdisziplinen der inneren Medizin, Kardiologie, Gynäkologie, Chirurgie, Pädiatrie und Augenheilkunde gepflegt und behandelt. Da die Krankheitsbilder sehr unterschiedlich sind, variiert die Liegezeit zwischen wenigen Stunden bis zu mehreren Wochen. 

Kurzlieger sind z.B. chirurgische Aufwachpatienten und interne Patienten, bei denen die weitere Therapie und Diagnostik auf der Normalstation durchgeführt werden kann. Langlieger können z.B. Patienten nach einer Reanimation sein oder polytraumatisierte Patienten, die oft auch über einen längeren Zeitraum maschinell beatmet werden müssen. Die Patienten werden so lange intensiv betreut und überwacht, bis sie wenn möglich mit der Frührehabilitation beginnen können. In dieser Phase ist die Zusammenarbeit mit der Physiotherapie sehr wichtig. Darüber hinaus wird ein Teil der praktischen Ausbildung von RettungshelferInnen, RettungssanitäterInnen und RettungsassistentInnen in der Klinik, nach Absprache mit der DRK-Rettungsschule, vom Personal der Intensivstation geleistet. 

Und last - but not least - erfahren Auszubildende der Krankenpflegeschule während ihres praktischen Einsatzes eine individuelle Betreuung. Jeweils ein MitarbeiterIn ist während des Einsatzes AnsprechpartnerIn (MentorIn) und nimmt sich Zeit, um die Ausbildung so interessant und lehrreich wie möglich zu gestalten. Dazu gehört auch der Einsatz im Nachtdienst.