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Zuwendung für Menschen mit einer nichtheilbaren Erkrankung

Leer, 19. Januar 2017. Nichtheilbar kranken Menschen ein schmerzfreies und würdiges Leben ermöglichen – dafür engagiert sich das Team der neuen Palliativstation im Klinikum Leer. Es riecht nach frischer Wandfarbe, die ersten Patienten haben die neue Palliativstation schon bezogen. Bis zu sieben Betten stehen ab sofort für nichtheilbar kranke Menschen bereit. Eine palliativmedizinische Versorgung gibt es seit vier Jahren in der Klinik für Innere Medizin. Aufgrund der hohen Nachfrage ist jetzt eine neue Palliativstation mit drei Einzelzimmern und zwei Doppelzimmern entstanden. Bis zu zehn Tage verbringt ein Patient im Durchschnitt auf der Palliativstation. Nichtheilbar erkrankte Menschen leiden oft unter Schmerzen und Nebenwirkungen von Medikamenten. Dabei ist es gut, wenn die noch verbleibende Zeit in bestmöglicher Lebensqualität verbracht wird. Diese Qualität ist von Mensch zu Mensch verschieden. Das Berufsgruppen-übergreifende Team der Palliativstation im Klinikum Leer „umhüllt“ den Patienten mit ihrer Versorgung wie einen Mantel. Nicht die Heilung und Lebensverlängerung, wie sonst in einem Krankenhaus üblich, stehen im Vordergrund, sondern der bestmögliche Erhalt der Lebensqualität.Weitere Informationen

Babyboom im Klinikum: 896 Babys sind 2016 im Klinikum geboren

Leer, im Januar 2017. Im Klinikum Leer sind im vergangenen Jahr 896 Kinder, davon 24 Zwillingspaare, zur Welt gekommen. Das sind 26 Prozent mehr, als in 2015 und landesweit ein einmaliger Spitzenwert an Zuwachs. Die Frühgeborenenintensivstation versorgte 2016 über 250 Frühgeborene sowie kranke Neugeborene.

Dr. med. Jacek Skubis, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und Dr. med. Daniel Schüler, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin freuen sich über den Zuspruch: „So viele Geburten hatten wir bislang innerhalb eines Jahres noch nicht im Klinikum. Es zeigt das große Vertrauen der werdenden Eltern in unsere Arbeit und bestätigt uns in unserer engen Zusammenarbeit zwischen der Früh- und Neugeborenenmedizin und Geburtshilfe. Sie bietet die bestmögliche Sicherheit für Mutter und Kind“, sind sich Dr. med. Jacek Skubis und Dr. med. Daniel Schüler einig. Nicht nur Risikoschwangere entscheiden sich für eine Geburt im Klinikum, da sich hier Kreißsaal mit Kaiserschnitt-OP, Wochenstation und Kinderklinik auf einer Ebene befinden und so alle erforderlichen Hilfen bei Bedarf unmittelbar zur Verfügung stehen.

Als einzige Klinik im Landkreis Leer bietet die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eine qualifizierte Früh- und Neugeborenenmedizin und so eine umfassende Betreuung ab der vollendeten 29. Schwangerschaftswoche an. Damit ist das Klinikum Leer ein Perinatalzentrum der Versorgungsstufe 2, in dem mehr als 90 Prozent aller auftretenden Früh- und Neugeborenen versorgt werden können.

Für werdende Eltern besteht jeweils am ersten Sonntag im Monat die Möglichkeit, die neuen Kreißsäle zu besichtigen, der nächste Termin ist am 5. Februar.

Klinikum Leer erhält zehn Prozent mehr Betten

Leer, 03. Januar 2017. Das Klinikum Leer hat jetzt mit Bescheid des niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung eine Erhöhung der sogenannten Krankenhausplanbetten und teilstationären Plätze um 32 erhalten. Das Plus von gut 10% wurde durch das Ministerium aufgrund der sehr guten Bettenauslastung der vergangenen Jahre gewährt. Dabei wurden die vollstationären Behandlungskapazitäten in den Kliniken für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie sowie der Geriatrie von 140 um 30 Betten auf nunmehr 170 Planbetten erhöht. Die Tagesklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie wuchs um 2 Plätze auf 12 teilstationäre Plätze an. Nach Inbetriebnahme des Neubaus der Klinik für Psychosomatische Medizin Ende 2018 werden dann am Klinikum Leer insgesamt 367 Planbetten und teilstationäre Plätze vorhanden sein. Im Krankenhausbedarfsplan des Landes Niedersachsen sind insgesamt 182 Kliniken mit über 42.000 Betten bzw. Plätzen ausgewiesen. 24 Kliniken sind ausschließlich für die psychiatrische/psychosomatische Versorgung ausgewiesen, so dass 158 Kliniken verbleiben – davon haben lediglich 24 Kliniken (15 %) eine Größe von mehr als 350 Planbetten/-Plätzen.

Klinikum Leer erhält Förderbescheid für Neubau der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Leer, 28. Dezember 2016. Das Klinikum Leer hat jetzt vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung den Förderbescheid für den Neubau der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie erhalten.

„Wir freuen uns, dass das Land Niedersachsen uns in diesem Jahr mit 3 Millionen Euro als ersten Förderabschnitt für den Bau unserer Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie unterstützt. Die Baugenehmigung ist bereits vorhanden, mit dem jetzigen Erhalt des Förderbescheids können wir mit den Ausschreibungen beginnen, so dass in den nächsten Wochen mit dem Bau der neuen Klinik begonnen werden kann“, sagt Holger Glienke, Geschäftsführer des Klinikum Leer. Insgesamt fördert das niedersächsische Sozialministerium den Neubau mit 6,5 Millionen Euro. Eine Inbetriebnahme der neuen Klinik ist für Ende des Jahres 2018 geplant. Dann stehen 40 Betten und 12 tagesklinische Behandlungsplätze zur Verfügung. Die Neubaumaßnahme an der Christine-Charlotten-Straße in Richtung Augustenstraße wird ca. 4.500 m² Bruttogeschossfläche umfassen. Der Neubau der Psychosomatischen Medizin beinhaltet Arzt-, Diagnostik- und Therapieräume im 1. Obergeschoss, die entsprechenden Unterbringungs-/Stationsbereiche sind im zweiten und dritten Obergeschoss. Das Staffelgeschoss umfasst verschiedene Gruppentherapieräume und ein Restaurant. Die Projektkosten belaufen sich insgesamt auf rund 11,5 Millionen Euro.

 

 

28.12.2016

Vita unterstützt Kinder und Jugendliche

Leer, 21. Dezember 2016. Eine stolze Summe von 1.000 Euro übergaben jetzt Herma Thiele (Leiterin des Vita- Gesundheitszentrums am Klinikum Leer) und Holger Glienke (Geschäftsführer Vita-Gesundheitszentrum) an Klaus Hinzpeter und Jürgen Mindrup vom Kinderschutzbund Leer. Das Geld war im September beim Spendenlauf anlässlich des 10-jährigen Vita-Jubiläums  „erlaufen“ und „erfahren“ worden. „Wir haben im September unser 10-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumswoche gefeiert. Unsere Vita-Mitglieder legten in dieser Woche auf dem Laufband oder dem Fahrrad 3650 Kilometer zurück. Für jeden Kilometer hat das Vita-Gesundheitszentrum 20 Cent gespendet, so dass 730 Euro zusammen gekommen sind“, weiß Herma Thiele. Wer sich nicht am Spendenlauf aktiv beteiligte, konnte das „Vita-Sparschwein“ füttern. So sind insgesamt 774 Euro im Spendentopf. Holger Glienke, Geschäftsführer des Vita-Gesundheitstraining und Wellness stockte die Summe auf 1.000 Euro auf. „Der Kinderschutzbund leistet wertvolle Arbeit für Menschen, die selbst keine Stimme haben, er unterstützt Kinder in Not und das fördern wir sehr gerne“, sagt Holger Glienke. Der Kinderschutzbund will von dem Geld Musikinstrumente anschaffen, die in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule eingesetzt werden sollen. In direkter Kooperation und auf dem Gelände des Klinikum Leer an der Augustenstraße bietet das Vita Gesundheitstraining und Wellness seit zehn Jahren mit dem Vita-Konzept eine ausgewogene Mischung aus Gesundheitstraining und Wellness mit einem ganzheitlichen Ansatz für Körper, Geist und Seele. Weitere Informationen finden Sie unter www.gesund-mit-vita.de

28.09.2016

Besinnliche Weihnachtsfeier der ehemaligen Klinik-Mitarbeiter

Leer/Weener, 12. Dezember 2016. Bei schönstem Winterwetter hieß es jetzt „Schiff ahoi!“für die rund hundert Senioren des Klinikum Leer und des Krankenhaus Rheiderland bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier auf der Warsteiner Admiral. Traditionell in der Vorweihnachtszeit treffen sich die ehemaligen Mitarbeiter aus Leer und Weener auf Einladung der Geschäftsführung, um einige gemeinsame besinnliche Stunden in der Adventszeit zu verbringen und sich auszutauschen. Nach seiner Begrüßung gab Klinikum-Geschäftsführer Holger Glienke eine Rückschau auf das bisherige Jahr und einen Ausblick auf das kommende Jahr 2017. Reina van Dieken von der Krankenhausseelsorge begleitete die Feier unter anderem mit einer weihnachtlichen Geschichte. Das Team der „Warsteiner Admiral“ sorgte mit weihnachtlicher Musik für eine festliche Stimmung. Nach rund zwei Stunden Fahrt auf der Ems und Leda Richtung Weener kamen die ehemaligen Klinik-Mitarbeiter wohlbehalten im festlich geschmückten Leeraner Hafen an.

28.09.2016

Babyboom im Klinikum: Paul Gebhard Backer ist das 800. Baby in diesem Jahr

Leer, 1. Dezember 2016. Das Team der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum Leer erlebt derzeit einen Babyboom: Mit Paul Gebhard Backer ist das 800. Baby in diesem Jahr im Klinikum Leer geboren. Da Paul ein Zwilling ist, folgte sein Bruder Michel als das 801. Baby. Am Freitag, den 25. November erblickten die beiden Brüder das Licht der Welt.

Dr. med. Jacek Skubis, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe überreichte mit dem Team der Geburtshilfe den glücklichen Eltern Elsa Oltmanns und Matthias Backer aus Nortmoor einen Blumenstrauß zur Geburt ihrer Kinder. „Ich freue mich, dass mit Paul und Michel das 800. und 801. Kind im Klinikum geboren worden sind. So viele Geburten hatten wir bislang innerhalb eines Jahres noch nicht im Klinikum. Es zeigt das große Vertrauen der werdenden Eltern in unsere Arbeit. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Frühgeborenenmedizin und Geburtshilfe bietet Sicherheit für Mutter und Kind“, so Dr. med. Jacek Skubis. Auch für Elsa Oltmanns und Matthias Backer war es klar, dass die Zwillinge im Klinikum zur Welt kommen sollten, da hier die Kinder im Notfall bestmöglich versorgt sind.  

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe bietet Sicherheit für Mutter und Kind. Kreißsaal mit Kaiserschnitt-OP, Wochenstation und Kinderklinik befinden sich auf einer Ebene, so dass alle erforderlichen Hilfen bei Bedarf schnell zur Verfügung stehen. Im Perinatalzentrum der Versorgungsstufe 2 im Klinikum Leer werden Babys, die zu früh (ab der vollendeten 29. Schwangerschaftswoche) geboren werden, bestmöglich versorgt. Dabei arbeiten die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eng zusammen.

In diesem Jahr sind bislang 22 Zwillingspaare im Klinikum Leer zur Welt gekommen. Das Team der Klinik für Gynäkologie geht davon aus, dass bis Jahresende rund 850 Kinder geboren werden.

Für werdende Eltern besteht jeweils am ersten Sonntag im Monat die Möglichkeit, die neuen Kreißsäle zu besichtigen, der nächste Termin ist am 4. Dezember.

28.09.2016

„Mit Weitsicht gehandelt“- Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Bramlage verabschiedet

Leer, im November 2016. Rund 20 Jahre hatte Bernhard Bramlage in seiner Funktion als Landrat und davor als erster Kreisrat des Landkreises Leer den Vorsitz des Aufsichtsrates der Klinikum Leer gGmbH inne. Zuvor war er Vorsitzender des Werksausschuss des Kreiskrankenhauses Leer. „Nur durch Ihre Weitsicht und Handeln konnten wir uns in den vergangenen zwei Jahrzehnten von einem Kreiskrankenhaus zu einem modernen Klinikum und Gesundheitszentrum entwickeln, dass auch über die Grenzen des Landkreis Leer hinaus bekannt und anerkannt ist, dafür danken wir Ihnen sehr“, so Holger Glienke, Geschäftsführer des Klinikum Leer bei seiner Verabschiedung durch die Klinikleitung und Chefärzte. Mit Bernhard Bramlage sind zwei weitere Mitglieder, Horst Kuhl und Hermine Mahr Ende Oktober aus dem Kreistag des Landkreises Leer ausgeschieden und stehen damit für ihre Tätigkeit im Aufsichtsrat nicht mehr zur Verfügung. Horst Kuhl, „SPD-Urgestein“ im Kreistag des Landkreises Leer, war schon Mitglied des „Werkausschusses Kreiskrankenhaus“, dem Vorgängergremium des Aufsichtsrates. Hermine Mahr, ehemalige Mitarbeiterin des Kreiskrankenhauses, war als Kreistagsmitglied ebenso im Aufsichtsrat des Klinikum Leer vertreten. Als Vertreter der Beschäftigten ist ver.di Sekretär Natale Fontana aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden.

28.09.2016

Zum 1. Frühchentreffen im Klinikum besuchten rund 50 ehemalige Frühgeborene mit ihren Eltern die Kinderklinik

Leer, 17. November 2016. Ein herzliches Wiedersehen gab es jetzt beim 1. Frühchentag der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Klinikum Leer: Rund 50 ehemalige frühgeborene Kinder und ihre Eltern waren der Einladung der Klinik gefolgt. Ob Schwestern oder Ärzte alle erkannten „ihre“ Schützlinge und deren Eltern sofort wieder, denn: Das Team der Neonatalogie (Frühgeborenenmedizin) hat sich zum Teil mit den Eltern über Wochen sehr intensiv um die Kleinsten gekümmert, bevor sie nach Hause entlassen werden konnten. Die Freude war bei den Eltern wie auch den Ärzten und Schwestern sehr groß. Das Team der Neonatalogie hatte ein buntes Programm für die Kleinsten auf die Beine gestellt: Ein Clown zauberte Tierfiguren aus Luftballons, die Kinder bastelten und ließen sich lustige Gesichter schminken. Wer wollte, konnte beim Luftballonwettbewerb des Fördervereins der Kinderklinik seinen Ballon in die Luft steigen lassen. Die Eltern nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit anderen „Frühcheneltern“ austauschen oder beim Vortrag „Entwicklung der Frühgeborenen“ zu lauschen.

Im Foyer des Klinikum Leer informierte das Hygieneteam über „Händehygiene als wichtigste Infektionspräventionsmaßnahme“ und führte eine „richtige“ Händedesinfektion vor.

Weitere Informationen zu unserer Frühgeborenenmedizin

28.09.2016

Ein Jahr Aktion: „Jede Minute zählt – Landkreis Leer gegen den Herzinfarkt“

Leer, 16. November 2016. Über 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt. Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute. Dabei sind zwei Faktoren entscheidend: Das Erkennen des Infarktes und eine gut funktionierende Rettungskette. Gemeinsam treten die Deutsche Herzstiftung, der Ärzteverein Leer, die Klinik für Kardiologie und Angiologie im Klinikum Leer und der Rettungsdienst Leer des Deutschen Roten Kreuzes seit einem Jahr für eine Verkürzung der „Prähospitalzeit“, also der Zeit, bis der Patient am Krankenhaus ankommt, ein. Denn: Jede Minute zählt! „Treten Infarktbeschwerden bei einem Patienten auf, vergeht oft unnötige Zeit, bis der Infarkt durch einen Arzt diagnostiziert wird. Die Aufklärung über die Symptome eines Herzinfarktes ist daher sehr wichtig. Dies haben wir mit den Aktionen, die wir im Laufe des Jahres durchgeführt haben, sehr gut erreicht, resümiert Chefarzt Privatdozent Dr. med. Christian Vahlhaus vom Klinikum Leer. Seit rund 20 Jahren erfährt das Team der Klinik für Kardiologie und Angiologie durch regelmäßige Veranstaltungen wie Patientenseminare oder Tage der offenen Tür eine große Resonanz bei der Aufklärung über die Symptome, Diagnostik und Therapie von Herzerkrankungen. Weitere Informationen

28.09.2016

Kurze Wege für Luftrettung

Leer, 1. November 2016. Kommt bei Notfällen ein Hubschrauber zum Einsatz, geht es oft um Minuten, die über Leben oder Tod entscheiden. Deshalb ist am Klinikum Leer ein Hubschrauberdachlandeplatz errichtet worden. „Wir haben jetzt eine Freigabe der zuständigen Luftfahrtbehörde erhalten und können den Betrieb des Hubschrauberdachlandeplatzes aufnehmen“, weiß Holger Glienke, Geschäftsführer der Klinikum Leer gGmbH. Das Klinikum Leer hatte bis zum Jahr 2004/2005 einen Hubschrauber-Hilfslandeplatz, musste diesen aber aus baulichen Gründen aufgeben. Die Landeplätze, die es derzeit an Krankenhäusern in der Region wie zum Beispiel dem Krankenhaus Rheiderland in Weener gibt, werden den verschärften luftfahrtrechtlichen Bestimmungen, die EU-weit gelten, nicht gerecht. Ob diese sogenannten „Behelfslandeplätze“ im Notfall angeflogen werden, liegt jeweils im Ermessen des Piloten. Der neue Dachlandeplatz am Klinikum Leer erfüllt alle luftfahrtrechtlichen Bestimmungen und die Emissionsrichtlinien. Zu diesen Bestimmungen zählen unter anderem hindernisfreie, emissionsarme Anflugwinkel. Das heißt, dass die Fluglärmbelastung eines Dachlandeplatzes wie beim Klinikum im Falle des An- und Abfluges um ein Vielfaches geringer ist, als es bei einem Bodenlandeplatz der Fall wäre. Ein bis zu sechs Tonnen schwerer Rettungshubschrauber darf auf der neuen Plattform landen. Die Stahlkonstruktion, auf der die Landeplattform aufgebaut wurde, wiegt ca. 35 Tonnen und ist in etwa so hoch wie ein ganzes Geschoss. Die Landeplattform hat einen Durchmesser von rund 30 Metern und ist in ca. 22 Metern Höhe installiert. Die Paneele, aus denen die Plattform besteht, sind von innen hohl und mit Styropor gefüllt. Sie enthalten eine Heizung, damit der Landeplatz auch bei Frost angeflogen werden kann. Mit dem neuen Hubschrauberdachlandeplatz kann der Patient zum Beispiel bei einem Herzinfarkt nun direkt vom Fahrstuhl aus ins Herzkatheterlabor gebracht werden. Diese Zeitersparnis ist gerade bei einem Herzinfarkt wichtig. Bislang wurden Notfälle mit dem Hubschrauber zum Flugplatz Nüttermoor und von dort mit einem Krankenwagen zur Behandlung ins Klinikum gefahren. Insgesamt hat das Klinikum rund 1,5 Millionen Euro in den Hubschrauberdachlandeplatz investiert.

28.09.2016

Erweiterung der Physiotherapie am Krankenhaus Rheiderland

Leer, 28. Oktober 2016. Holger Glienke (Geschäftsführer Klinikum Leer) und Jakobus Baumann (Vorsitzender Allgemeiner Krankenhausverein) stellten jetzt die Pläne für eine neue Sport- und Gymnastikhalle am Krankenhaus Rheiderland vor und gaben damit den Startschuss für die Neubaumaßnahme.  Die Gründungsvorarbeiten zur Bodenbeschaffenheit sind schon vor einigen Wochen gestartet, jetzt präsentierten die Architekten Heinz-Jürgen Hellermann und Karsten Woltermann im Pressegespräch die Baupläne. Der rund 70 m² große Raum soll bis zum Sommer 2017 fertiggestellt werden. Der Therapieraum wird an die bestehende Abteilung für Physiotherapie angegliedert und verschiedene bestehende Leistungsangebote, wie zum Beispiel die Gruppentherapie im Qualifizierten Entzug, unterstützen. Heinz-Hermann Evering als Leiter der Physiotherapie freut sich, dass der neue Raum neben Sport- und Gruppentherapie vor allem auch von seinem 7-köpfigen Team für Reha- und Funktionssport genutzt werden kann. So ist geplant, langfristig zum Beispiel ein Angebot für eine Gefäßsportgruppe am Krankenhaus Rheiderland mit Unterstützung des Allgemeinen Krankenhausvereins Rheiderland zu etablieren. Die Kosten für den Neubau des Therapieraumes und der Umbau bestehender Räumlichkeiten liegen bei insgesamt rund 200.000 Euro.

28.09.2016

Grüne „Tafeldinosaurier“ haben ausgedient: Schüler des Bildungsinstitut Gesundheit arbeiten digital

Leer, 14. Oktober 2016. Die Zeiten von Kreidestaub und Tafelputzen im Bildungsinstitut Gesundheit sind endgültig vorbei: Neue digitale Technik hat Einzug erhalten, in allen Schulräumen gibt es jetzt berührungsempfindliche Bildschirme, so genannte „Smartboards“. Die mit rund zwei Meter Diagonale großen „Smartboards“ können mit Finger oder Stift bedient werden. Die Wiedergabe von Bildern, Filmen, Grafiken und Präsentationen ist problemlos möglich, bei Papierdokumenten zeichnet eine Kamera die Dokumente auf und gibt sie auf dem Bildschirm wieder. Arbeitsergebnisse speichert die Software der Smartboards als Datei ab, so dass sie sofort allen Schülern zur Verfügung gestellt werden kann. „Das spart Papier und Arbeitsaufwand. Natürlich haben wir in den vergangenen Jahren auch schon mit neuen Medien gearbeitet. Wir arbeiten auch jetzt nicht nur digital, es wird weiterhin Dinge geben, die besser auf dem herkömmlichen Weg funktionieren. Die Smartboards sind daher eine praktische und komfortable Lösung für unseren Schulbetrieb“, freut sich Olaf Brehmer, Pädagoge am Bildungsinstitut Gesundheit. Derzeit müssen sich Schüler und Lehrer noch an das digitale Arbeiten gewöhnen, da das Schreiben auf der Projektionsfläche sich anders verhält als beim Schreiben mit Kreide. Die Schüler freuen sich über das digitale Arbeiten, das sie oftmals schon aus ihrer Schulzeit kennen. Die beiden alten grünen „Tafeldinosaurier“ sind an den Kinderschutzbund in Leer übergeben worden und finden dort für die Sprachförderung von Kindern neue Verwendung.

 

 

28.09.2016

Ablenkung vom Krankenhausalltag

Schriftstellerin Jutta Oltmanns liest zum 20-jährigen Jubiläum der Patientenbücherei im Klinikum Leer

Leer, 28. September 2016. Auf eine Zeitreise in die Stadt Leer um 1700 begaben sich jetzt rund 30 Patienten im Bistro des Klinikum Leer: Umrahmt von ostfriesischer und russischer Musik las Schriftstellerin Jutta Oltmanns aus ihrem Roman „Die Dufthändlerin“ vor.

Dabei geht es um eine junge Leeranerin, die in Leer um 1700 die Kunst des Duftmischens versteht und vom Zar Peter dem Großen eine Einladung ins Ferne Russland erhält. Anlass für die außergewöhnliche Lesung im Klinikum ist das Bestehen der Patientenbücherei. Vor 20 Jahren gründeten Pastor Gernot Wolle und Elisabeth Fink-Greyer die Bibliothek im Krankenhaus.

„Der Patient im Krankenhaus benötigt neben einer guten medizinisch-pflegerischen Versorgung oft den Zuspruch seiner Familie und Freunde sowie Trost oder Ablenkung. Manchmal hilft die Lektüre eines Buches gegen Ängste und Nöte“, weiß Pastorin Brigitte Pahlke, vom Team der Seelsorge im Klinikum.

Im Klinikum Leer sorgen insgesamt 12 Ehrenamtliche von montags bis freitags dafür, dass die Patienten mit spannender Leselektüre versorgt werden. Die „rollende Bibliothek“ ist von Station zu Station mit interessanter Literatur unterwegs. Wer das Bett verlassen kann, der findet mit über 1.000 Printmedien in der Klinikum-Bücherei eine große Auswahl. Interessierte, die sich in der Krankenhausbücherei engagieren möchten, wenden sich an Pastorin Brigitte Pahlke unter der Telefonnummer 0491 86 2330.

 

 

Geschafft: 32 Auszubildende bestehen ihr Examen

Leer, 23. September 2016. Das Bildungsinstitut Gesundheit am Klinikum Leer (BIG) hat jetzt in einer Feierstunde 32 staatlich anerkannte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen sowie Gesundheits- und KinderkrankenpflegerInnen verabschiedet.

Der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften ist mit Blick auf die demografische Entwicklung ungebrochen hoch, die Berufsaussichten der frisch examinierten Pflegekräfte sind mehr als gut. Das Klinikum Leer bietet fünf jungen Absolventen eine Weiterbeschäftigung an. Die Ausbildung zum Gesundheits- und (Kinder)Krankenpfleger/pflegerin teilt sich in zwei Bereiche: Der theoretische Unterricht findet für alle Auszubildenden im Bildungsinstitut Gesundheit (BIG) am Klinikum Leer statt. Der praktische Teil erfolgt in den Krankenhäusern wie dem Klinikum Leer, dem Borromäus Hospital Leer, dem Krankenhaus Rheiderland in Weener und der Ubbo-Emmius-Klinik in Aurich.

Neues MRT schwebt über Klinikum Dach

Leer, 20. September 2016. Am Haken eines Schwerlastkrans schwebte heute das neue, knapp fünf Tonnen schwere MRT-Gerät durch das geöffnete Dach an seinen Bestimmungsort. Der neue Magnetresonanztomograph (MRT), auch Kernspintomograph genannt, ersetzt nach sieben Jahren das bisherige Gerät und ist Teil der Umbaumaßnahmen der Abteilung für Radiologische Diagnostik.

„Der neue MRT verfügt über eine bessere Bildqualität und ist schneller. Beides kommt unseren Patienten zu Gute“, weiß Dr. Ahmet Celiker, Chefarzt der Klinik für Radiologische Diagnostik. Das neue MRT-Gerät besitzt eine Feldstärke von 1,5 Tesla, das sind 50% mehr als beim alten Gerät. Damit kann die Klinik für Radiologische Diagnostik noch präzisere und zuverlässigere Untersuchungsergebnisse liefern. Neben der neuesten Hard- und Software verbraucht der neue MRT kein Heliumgas mehr, das zur Kühlung der Magnetspulen während des Betriebes benötigt wird.

Bis das neue MRT-Gerät Anfang Oktober in Betrieb gehen kann, ist noch einiges zu tun: So wird zum Beispiel die „Faradaysche Kabine“ auf den neusten Stand gebracht. Die Faradaysche Kabine sorgt dafür, dass keine Einflüsse von außen auf das Gerät einwirken.Weitere Informationen

Zehn Jahre Vita-Gesundheitstraining und Wellness

Leer, 25. September 2016. Erste Adresse für gesundheitsbewusste und sportbegeisterte Menschen im Landkreis Leer ist seit zehn Jahren das „Vita-Gesundheitstraining und Wellness“ am Klinikum Leer. Während der Jubiläumswoche vom 19. bis zum 25. September feiert das Vita-Team mit vielen Angeboten, einer Verlosung und Vorträgen sein rundes Jubiläum. So zahlen Vita-Interessierte, die sich in der Jubiläumswoche für eine Mitgliedschaft bei Vita entscheiden, keine Aufnahmegebühr und sparen bis zu 90 Euro. Sich für einen guten Zweck richtig ins Zeug legen, können Sportbegeisterte vom 19. bis zum 25. September beim „Vita-Charitylauf“. Für jeden zurückgelegten Kilometer auf dem Laufband oder Fahrrad spendet „Vita“ 20 Cent. „Dass wir uns mit dem Vita-Team seit zehn Jahren für die Gesundheit der Menschen in der Region einsetzen dürfen und dass uns so viele Mitglieder vom ersten Tag an die Treue halten“ freut Physiotherapeutin Herma Thiele, die „Vita-Gesundheitstraining und Wellness“ vom ersten Tag an leitet. Weitere Informationen

„Ausgezeichnet. Für Kinder“ – Kinderklinik ist „Qualitäts-Kinderklinik“

Leer, 8. September 2016. Bereits zum vierten Mal in Folge hat die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Klinikum Leer jetzt das Gütesiegel „Ausgezeichnet. Für Kinder“ erhalten. Damit gilt die Kinderklinik im Klinikum Leer als Qualitäts-Kinderklinik. „Kranke Kinder sind Kinder in der Krise. Für sie sind eine optimale medizinische Versorgung nach höchsten Standards und eine familienfreundliche Betreuung wichtig. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, so Dr. Daniel Schüler, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Eltern möchten die bestmögliche medizinische Versorgung für ihr krankes Kind. Doch woran erkennt man, dass eine Kinderklinik eine gute Kinderklinik ist? Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit Kinder und Jugendliche fachlich gut, kind- und familiengerecht versorgt werden? Grundlage für das Gütesiegel ist ein mit allen pädiatrischen (kinderärztliche) Fachgesellschaften abgestimmtes Strukturpapier mit Mindeststandards. Dieses Strukturpapier umfasst zum Beispiel eine kontinuierliche kinderärztliche Besetzung, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, sowie speziell für Kinder qualifizierte Teams aus dem pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Bereich. Weitere Informationen

Anträge des Leeraner Klinikums wurden jetzt in Hannover berücksichtigt

Leer, 24. August 2016. Landrat Bernhard Bramlage und Geschäftsführer Holger Glienke danken Sozialministerin Cornelia Rundt und der Fraktionsvorsitzenden Johanne Modder, dass sie die berechtigten Interessen des Klinikum Leer berücksichtigt und quasi zur „Chefsache“ gemacht haben. Das Sozialministerium hat sich mit den laufenden Anträgen des Klinikums noch einmal im Detail auseinander gesetzt und konnte im Ergebnis die strittigen Punkte aus der Welt schaffen, die zu einer teilweisen Anfechtung des Feststellungsbescheides der Zentralklinik in Georgsheil durch das Klinikum Leer geführt hatten.

In den Versorgungsbereichen Psychosomatik, Psychiatrie und Neurologie gibt es seitens des Klinikum Leer eigene Anträge, um eine eigenständige Patientenversorgung im Landkreis Leer aufzubauen, da es der Bevölkerung nicht zugemutet werden kann, derart weite Wege in Kauf zu nehmen. „Eine wohnortnahe Versorgung für die Bevölkerung ist gerade im Bereich der Psychiatrie und Neurologie elementar“ sind sich Bramlage und Glienke einig: Der nun gefundene Kompromiss berücksichtigt Leer als zentralen Psychosomatik-Standort für Ostfriesland und stellt eine zeitnahe Entscheidung durch das Sozialministerium für andere Versorgungsbereiche in Aussicht, so dass die strittigen Punkte beigelegt werden konnten. „Es ging uns nie um eine Verzögerung der Zentralklinik“ erklären Bramlage und Glienke, „wir zeichnen Verantwortung für eine bestmögliche Versorgung der Bevölkerung im Landkreis Leer.“

Startschuss für Neubau der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Leer, 23. August 2016. Der Krankenhausplanungsausschuss des Landes Niedersachsen hat jetzt beschlossen, die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Leer in diesem Jahr mit drei Millionen Euro zu fördern. Bereits im Dezember vergangenen Jahres war die Gesamtförderung in Höhe von 6,5 Millionen Euro und die Empfehlung zur Aufnahme in das Investitionsprogramm 2016 beschlossen worden. „Wir freuen uns, dass das Land Niedersachsen uns in diesem Jahr mit 3 Millionen Euro für den Bau unserer Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie unterstützt. Die Baugenehmigung ist bereits vorhanden, so können wir nach Erhalt des Förderbescheids unmittelbar mit den Ausschreibungen beginnen. Damit kann voraussichtlich zum Jahreswechsel mit dem Bau der neuen Klinik begonnen werden“, sagt Holger Glienke, Geschäftsführer des Klinikum Leer. Eine Inbetriebnahme der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie zum 3. Quartal 2018 ist damit realistisch. Dann stehen 40 Betten und 10 tagesklinische Behandlungsplätze zur Verfügung.  Weitere Informationen

Neue Kunstausstellung im Krankenhaus Rheiderland

Weener, im August 2016. Die noch intakte Friesenbrücke, Eisbären, bunte Blumen oder Rheiderländer Landschaften schmücken derzeit die Flure im Erdgeschoss des Krankenhaus Rheiderland. Die Werke der Malerin Ute Prang aus Weener sind in einer Ausstellung bis Anfang nächsten Jahres zu sehen.

„Das wird den Patienten gut tun“, ist sich Jakobus Baumann, Vorsitzender des Allgemeinen Krankenhausvereins, sicher. Denn die Bilder von Ute Prang passen zu der familiären Atmosphäre des Krankenhauses. „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“  zitierte Holger Glienke in seiner Rede den berühmten Maler Pablo Picasso. Das Betrachten der Bilder stärkt die Wahrnehmung und fördert so den Gesundheitsprozess. Jakobus Baumann stellte in seiner Ansprache weiter fest, dass Ute Prang schon in ihrer Schulzeit gern und gut gemalt hat und ihre Bilder in der ganzen Welt verteilt sind, so wie jetzt auch in Weener. So war der Kaakebogen das erste Werk, dass Ute Prang in Weener malte, es sollten noch viele folgen, darunter mehrere Kalender, auch im Auftrag der Europäischen Union.

 

Borromäus Hospital Leer, Klinikum Leer, Krankenhaus Rheiderland und Inselkrankenhaus Borkum erhalten Auszeichnung

Leer, 18. August 2016. Das Borromäus Hospital Leer und das Klinikum Leer sowie das Krankenhaus Rheiderland und das Inselkrankenhaus Borkum sind mit dem zweiten EurSafety-Qualitätssiegel ausgezeichnet worden. Um das Siegel zu erhalten, mussten die teilnehmenden Krankenhäuser in den vergangenen zwei Jahren zehn Qualitätsziele erreichen. Ein Schwerpunkt lag auf dem sparsamen und gezielten Einsatz von Antibiotika. „Mit der Entwicklung und Umsetzung von Antibiotika-Standards haben die ausgezeichneten Krankenhäuser vorbildliche Arbeit geleistet, das ist ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung multiresistenter Keime“, sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt.

Ein weiteres zentrales Thema des Qualitätssiegels war die Bekämpfung multiresistenter gramnegativer Erreger (MRGN). Gefordert war unter anderem die Einrichtung eines standardisierten Hygienemanagements, zu dem auch die Festlegung von Risikobereichen für das Auftreten von multiresistenten Erregern gehört. Die Umsetzung der Hygienestandards haben die vier Krankenhäuser im Rahmen von Begehungen durch die örtlichen Gesundheitsbehörden nachgewiesen.

„Wir sind stolz auf die Auszeichnung und darauf, was unsere Mitarbeiter täglich leisten, um zum Wohl und zur Sicherheit unserer Patienten beizutragen“, waren sich die Geschäftsführer vom Borromäus Hospital und dem Klinikum Leer, Dieter Brünink und Holger Glienke, einig.

Multiple Sklerose und Sport – ist das möglich?

Leer, 12. August 2016. Sport und Bewegung fördern die geistige Fitness und körperliche Kondition – das ist allgemein bekannt. Dennoch bewegen sich immer weniger Menschen. Patienten mit chronischen Erkrankungen wie der Multiple Sklerose (MS) neigen dazu, sich körperlich zu schonen. Dabei ist zum Erhalt der Kondition Bewegung unerlässlich. Bestimmte Bewegungsübungen können sogar MS-Symptomen entgegenwirken bzw. durch Schübe bedingte Behinderungen ausgleichen. „Selbstverständlich steht bei einer MS-Therapie die ausreichende medikamentöse Behandlung an erster Stelle. Diese ist aber inzwischen soweit verbessert, dass Betroffene über Jahre ja sogar Jahrzehnte relativ symptomfrei leben können. Da sind Kraft- und Dehnungsübungen sowie Ausdauertraining hilfreich gegen Fatigue (Erschöpfung) und Spastik“, weiß Prof. Dr. Sylvia Kotterba, als Fachärztin für Neurologie und Chefärztin der Klinik für Geriatrie im Klinikum Leer.

Das Patientenseminar „MS und Sport – ist das möglich?“ zeigt MS-Patienten, wie wichtig gerade für diese Patientengruppe eine dem Krankheitsstadium angepasste Bewegung ist, denn Bewegung ist auch bei Behinderungen möglich. Die Physiotherapeutin Julia Rüther zeigt im Seminar praktische leichte Übungen für MS-Patienten. So zeigt sie auf, welche körperliche Aktivität für MS-Patienten in ihrer besonderen Krankheitssituation sinnvoll und möglich und welcher Nutzen zu erwarten ist. Die allgemeine Regel von zwei bis dreimal pro Woche Bewegung/sportliche Aktivität gilt insbesondere für MS-Patienten. Weitere Infos

 

Veranstaltung: „MS und Sport – ist das möglich?“

Mittwoch, 17. August, 18.15 Uhr - 20 Uhr

Klinikum Leer, Christine-Charlotten-Straße 6a, 26789 Leer

Konferenzzentrum, Konferenzraum 10a, 4.OG

Anmeldung: Tel.: 0491 86 1800, Mail: geriatrie@klinikum-leer.de

Louis ist das 500. Baby im Klinikum Leer

Leer, 5. August 2016. Louis Hartmann ist das 500. Baby, das in diesem Jahr im Klinikum Leer geboren wurde. Am Mittwoch, 3. August um 2 Uhr 43 erblickte Louis mit Unterstützung der Hebamme Sabine Peters mit einem Gewicht von 3480 Gramm und einer Größe von 53 cm das Licht der Welt. Dr. med. Jacek Skubis, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe überreichte jetzt den glücklichen Eltern Kristina und Marco Hartmann aus Emden einen Blumenstrauß zur Geburt ihres Kindes. „Ich freue mich, dass mit Louis in diesem Jahr bislang 500 Kinder im Klinikum geboren worden sind, das sind über 100 Kinder mehr als im Vorjahr um diese Zeit. Es zeigt das große Vertrauen der werdenden Eltern in unsere Arbeit, bestätigt uns und ist uns Anreiz, für unsere Patienten die bestmögliche Betreuung zu leisten“, so Dr. med. Jacek Skubis.
Unterstützt wird Louis Mutter Kristina von ihrem Mann Marco. Beide haben sich für ein Familienzimmer entschieden, um in Ruhe den kleinen Louis kennen zu lernen. „Wir haben uns bewusst schon im Vorfeld für das Klinikum in Leer entschieden, da wir es hier sehr schön fanden und weil wir wussten, dass im Notfall die Kinderstation gleich nebenan ist. Und im Familienzimmer bin ich immer in der Nähe meiner Frau, um ihr zu helfen“, so der stolze Vater.

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe bietet Sicherheit für Mutter und Kind. Kreißsaal mit Kaiserschnitt-OP, Wochenstation und Kinderklinik befinden sich auf einer Ebene, so dass alle erforderlichen Hilfen bei Bedarf schnell zur Verfügung stehen. Im Perinatalzentrum der Versorgungsstufe 2 im Klinikum Leer werden Babys, die zu früh (ab der vollendeten 29. Schwangerschaftswoche) geboren werden, bestmöglich versorgt. Dabei arbeiten die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eng zusammen.

Für werdende Eltern besteht jeweils am ersten Sonntag im Monat die Möglichkeit, die Kreißsäle zu besichtigen, der nächste Termin ist am 7. August.

Chefarzt und Notarzt mit Leidenschaft

Leer, 3. August 2016. Mit einem Festakt ist Dr. Hans-Jürgen Wietoska von Geschäftsführer Holger Glienke und Landrat Bernhard Bramlage als Chefarzt in den (Teilzeit-) Ruhestand verabschiedet worden. Mehr als 24 Jahre lenkte Dr. Wietoska als Chefarzt die Geschicke der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Als Chefarzt, wie auch als langjähriger Ärztlicher Direktor und Mitglied der Klinikleitung wirkte Dr. Hans-Jürgen Wietoska mit Weitblick, großer Empathie und Fingerspitzengefühl für das Wohl der Patienten und für das gesamte Klinikum. Sein Nachfolger ist Privatdozent Dr. med. Christian Hönemann, der am 1. August die Leitung der Klinik übernommen hat. Jeden Tag ist Dr. Hans-Jürgen Wietoska mit Leidenschaft seiner Hauptaufgabe, dem Klinikbetrieb mit der Anästhesie im OP und auf der Intensivstation nachgegangen – oft rund um die Uhr. Dabei gehört auch die Notfall- und Rettungsmedizin zu seinen Leidenschaften. Genauso lag Dr. Wietoska immer die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses am Herzen. Er setzte sich ein und gab Orientierung für Studenten, die im „Praktischen Jahr“ (PJ) im Klinikum ihre ersten Erfahrungen als angehende Ärzte sammelten. So ganz ist Dr. Wietoska dem Klinikum aber noch nicht verloren gegangen – er beschreitet den Weg in den Teilzeit-Ruhestand. In den nächsten zwei Jahren wird er in der Funktion als Ärztlicher Direktor seine vielfältigen Aufgaben im Klinikum wahrnehmen. Und auch für das Deutsche Rote Kreuz und den Landkreis Leer wird Dr. Wietoska für den Rettungsdienst und den Aufbau eines neuen medizinisch orientierten Studiengang in Leer mitwirken. „Sicher werden wir Dr. Wietoska auch bei dem ein oder anderen Notfalleinsatz im Rettungsdienst oder im Inselkrankenhaus auf Borkum zu sehen bekommen“, ist sich Holger Glienke, Geschäftsführer des Klinikum Leer sicher.

Nach seinem Abitur 1972 in Leer studierte Dr. Wietoska bis 1976 in Hannover Biologie und Chemie, bevor er sich dann an der Medizinischen Hochschule Hannover als Medizinstudent einschrieb. 1982 folgte die Approbation als Arzt, 1983 wurde Hans-Jürgen Wietoska Assistenzarzt am Zentrum für Anästhesiologie der Medizinischen Hochschule Hannover. Von 1987 bis 1992 war er dort als Oberarzt angestellt. Während dieser Zeit promovierte Dr. Wietoska. 1992 wechselte er als Chefarzt an das damalige Kreiskrankenhaus Leer. Seit 2009 ist Dr. Wietoska Ärztlicher Direktor im Klinikum Leer.

Pflegeassistentinnen am Klinikum Leer beenden ihre Ausbildung

Leer, 3. August 2016. Das Bildungsinstitut Gesundheit am Klinikum Leer (BIG) verabschiedete jetzt in einer Feierstunde 11 neue Pflegeassistentinnen. Das Bildungsinstitut Gesundheit als staatlich anerkannte Berufsfachschule für Pflegeassistenz bildet seit sechs Jahren Pflegeassistenten aus. Die zweijährige Ausbildung ersetzt die bisherigen pflegerischen Helferausbildungsberufe des Krankenpflegehelfers, des Altenpflegehelfers und des Heilerziehungspflegehelfers. Pflegeassistenten werden in allen Bereichen der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Familienpflege eingesetzt. Die Ausbildung bietet für Hauptschulabsolventen die Möglichkeit eines staatlich anerkannten Berufsabschlusses. Gleichzeitig wird mit erfolgreichem Abschluss der Ausbildung der Sekundarabschluss I (Realschule) erworben. Tomke Behrends und Nathalie Kiontke haben durch ihre guten Leistungen sogar den erweiterten Sekundarabschluss I erreicht.

15 Meter langes Transparent auf Linienbus wirbt für Herzaktion

Landkreis Leer, 7. Juli 2016. Ein 15 Meter langes Transparent auf einem Linienbus ist seit einigen Tagen auf Ostfrieslands Straßen unterwegs: Täglich fährt dieser zwischen Leer und Papenburg und wirbt mit seiner auffälligen Beklebung für die Aktion „Landkreis Leer gegen den Herzinfarkt“.

Ralf Schlömer, Geschäftsführer von Fischer Bus, brachte den Bus heute mit zum Klinikum, um ihn Privatdozent Dr. med. Christian Vahlhaus (Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie), Gerfred Boldt (Ehrenamtlicher Beauftragter der Herzstiftung) und Holger Glienke (Geschäftsführer Klinikum Leer) vorzustellen. Über 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt. Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute. Dabei sind zwei Faktoren entscheidend: Das Erkennen des Infarktes und eine gut funktionierende Rettungskette. "Treten Infarktbeschwerden bei einem Patienten auf, vergeht oft unnötige Zeit, bis der Infarkt durch einen Arzt diagnostiziert wird. Die Aufklärung über die Symptome eines Herzinfarktes ist wichtig. Viele Infarktpatienten setzen sich ins Auto und fahren selbst zum Arzt oder zu uns in die Klinik. Oder sie warten sehr lange, bis sie den Rettungsdienst informieren. Dabei geht wertvolle Zeit verloren“, weiß Chefarzt Privatdozent Dr. med. Christian Vahlhaus. Gemeinsam wollen die Deutsche Herzstiftung, der Ärzteverein Leer, die Klinik für Kardiologie und Angiologie im Klinikum Leer und der Rettungsdienst Leer des Deutschen Roten Kreuzes mit der Aktion „Landkreis Leer gegen den Herzinfarkt“ über Herzinfarktsymptome aufklären und das Wissen, um die Erstmaßnahmen in der Bevölkerung vertiefen. So kann die Zeit, bis der Patient am Krankenhaus ankommt (Prähospitalzeit) verkürzt und damit Leben gerettet werden – denn: „Jede Minute zählt“.

In den kommenden Tagen wird ein zweiter Bus von den „Verkehrsbetrieben Landkreis Leer“ (VLL) im südlichen Ostfriesland für die Aktion werben. Am 2. August um 17 Uhr wird Chefarzt Privatdozent Dr. med. Christian Vahlhaus zusammen mit Gerfred Boldt von der Deutschen Herzstiftung die Aktion bei „Radio Ostfriesland“ vorstellen. Am 24. August können Leser der Ostfriesenzeitung während einer Telefonaktion den Herzexperten Fragen rund um den Herzinfarkt stellen.

Weitere Infos finden Sie auf der Aktionsseite

Dr. Michael Finke und Jakobus Baumann sind Patientenfürsprecher in Leer und Weener

Leer, im Juli 2016. Dr. Michael Finke und Jakobus Baumann sind für die kommenden fünf Jahre als ehrenamtliche Patientenfürsprecher im Klinikum Leer und im Krankenhaus Rheiderland bestellt worden. Die beiden Patientenfürsprecher sind Ansprechpartner für die Anliegen und Sorgen der Patienten und ihrer Angehörigen im Klinikum Leer und im Krankenhaus Rheiderland. Es gehört zu ihren Aufgaben, durch Vermittlung und Kommunikation das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten/Angehörigen zu fördern. Der Patientenfürsprecher steht als unabhängiger Ansprechpartner für die Beschwerden und Anregungen der Patienten oder Angehörigen zur Verfügung und ergänzt damit das hausinterne Beschwerdemanagement. Dafür bieten Dr. Michael Finke im Klinikum und Jakobus Baumann im Krankenhaus Rheiderland nach Bedarf Sprechstunden an und stehen per Telefon, Fax und E-Mail zur Verfügung. Dr. Michael Finke ist als ehemaliger Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Kinderklinik des Klinikum Leer mit den Strukturen und Abläufen im Klinikum Leer bestens vertraut und damit für seine neue Tätigkeit in besonderem Maße qualifiziert. Jakobus Baumann setzt sich als Vorsitzender des Allgemeinen Krankenhausvereins Rheiderland für die Belange des Krankenhaus Rheiderland und seiner 2.000 Mitglieder ein und kennt die Abläufe und Strukturen im Krankenhaus Rheiderland sehr gut. Beide Patientenfürsprecher sind nicht im Krankenhaus angestellt und üben ihr Amt ehrenamtlich aus. Dr. Michael Finke und Jakobus Baumann behandeln selbstverständlich alle Angelegenheiten vertraulich unter Wahrung der Schweigepflicht.

Deutsche Herzstiftung beruft Privatdozent Dr. Christian Vahlhaus in Wissenschaftlichen Beirat

(Frankfurt a. M./Leer, 21. Juni 2016) Die Deutsche Herzstiftung hat Privatdozent Dr. Christian Vahlhaus als neues Mitglied in ihren Wissenschaftlichen Beirat berufen. Der Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie im Klinikum Leer, wird in Zukunft das ehrenamtlich tätige Gremium der Patientenorganisation unterstützen. Gerfred Boldt, ehrenamtlicher Beauftragter der Deutschen Herzstiftung in der Region Nord, begrüßte das neue Beiratsmitglied im Rahmen einer Projektsitzung der Kampagne Landkreis Leer gegen Herzinfarkt im Klinikum Leer und überreichte im Namen der Geschäftsführung der Deutschen Herzstiftung in Frankfurt am Main die Berufungsurkunde. Der Wissenschaftliche Beirat berät den Vorstand der Deutschen Herzstiftung in allen medizinischen und wissenschaftlichen Fragen bei der Mittelvergabe und unterstützt die bundesweiten Aufklärungsaktionen der Herzstiftung. Die Mitglieder des Beirats wirken zudem als Referenten bei Herz-Seminaren mit, die von ehrenamtlich tätigen Beauftragten der Herzstiftung regional organisiert werden. Darüber hinaus informieren die Beiratsmitglieder über die Arbeit der Patientenorganisation und werden dabei von den Beauftragten vor Ort unterstützt. Dem Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung, der größten Patientenorganisation auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland, gehören führende Kliniker und Wissenschaftler aus dem Bereich der Kardiologie und Herzchirurgie in Deutschland an.

Ausstellung „Himmel und Erde“ im Krankenhaus Rheiderland beendet

Leer, 10. Mai 2016. Der Arzt Dr. Volker Bornemann präsentierte in den vergangenen neun Monaten mit seiner Ausstellung „Himmel und Erde – ostfriesische Landschaften und Blumenmotive“ eine Auswahl seiner Bilder im Krankenhaus Rheiderland. Nun beendete Dr. Bornemann in Anwesenheit von Geschäftsführer Holger Glienke und dem Vorsitzenden des Allgemeinen Krankenhausvereins, Jakobus Baumann, im Kreise der Familie und Freunde seine Ausstellung. Für den bis 1998 in Weener praktizierenden Arzt war die Ausstellung eine Art Rückkehr. Dr. Volker Bornemann hatte von 1953 bis 1954 im Krankenhaus Rheiderland seine Zeit als Assistenzarzt absolviert. Bis 1998 praktizierte Dr. Bornemann als Arzt in Weener. Geschäftsführer Glienke und Vereinsvorsitzender Baumann dankten Dr. Bornemann für sein Engagement im Krankenhaus Rheiderland. „Auch Kunst gehört zum Krankenhaus“, machte Glienke deutlich. Dr. Bornemann habe ein „Stückweit zur Genesung der Patienten beigetragen“, so Baumann.

17. regionales Suchthilfetreffen gut besucht

Weener, im April 2016. Mit rund 70 Teilnehmern gut besucht war das 17. regionale Suchthilfetreffen im Krankenhaus Rheiderland. Einmal jährlich kommen Vertreter der Selbsthilfegruppen, der professionellen Suchthilfe wie zum Beispiel die Suchtberatungsstellen der Region, soziale Institutionen wie der Sozialpsychiatrische Dienst und betriebliche Suchthelfer aus Unternehmen der Region zusammen, um sich auszutauschen. Kunsttherapeutin Martina Salzwedel, neu im Team des Qualifizierten Entzugs im Krankenhaus Rheiderland, stellte das Konzept der „Analytischen Kunsttherapie“ vor. Sie bietet Patienten einen neuen Zugang zur Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und Lebensgeschichte und mit eigenen Stärken. Wo Worte manchmal fehlen, kann mit sehr unterschiedlichen Materialien und Techniken der „Blick in die Tiefe“ angestoßen werden. Am Beispiel verschiedener Patientenarbeiten in Ton wurden für die Teilnehmer des Selbsthilfetreffens diese anrührenden Prozesse deutlich. „Man muss nichts können, was entsteht ist richtig“, so Martina Salzwedel. Weitere Informationen

Besuch beim „Arbeitskreis Sucht-Selbsthilfe“ im Krankenhaus Rheiderland

Leer, 23. März 2016. Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler und Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann waren heute beim vierteljährlichen Treffen des „Arbeitskreis Sucht-Selbsthilfe“ im Krankenhaus Rheiderland zu Gast. Die beiden Politikerinnen informierten sich mit großem Interesse über das vielfältige Hilfenetzwerk des Arbeitskreises. Im Rahmen ihres Besuches warfen sie einen Blick in die neuen Räumlichkeiten des Behandlungsschwerpunktes „Qualifizierter Entzug“ der Klinik für Innere Medizin im Krankenhaus Rheiderland. Der „Arbeitskreis Sucht-Selbsthilfe“ trifft sich vierteljährlich zum offenen Erfahrungsaustausch. Er ist eine Zusammenkunft von Vertretern aller Selbsthilfe-Gruppierungen im Landkreis Leer und besteht aus Gruppen des „Blauen Kreuzes“, der „Freundeskreise im Landesverband“, anderen Freundeskreisen, des „Kreuzbundes“ sowie der „Anonymen Alkoholiker“. Auch mit dabei sind Vertreter der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Landkreises Leer sowie der professionellen Suchtkrankenhilfe des „Qualifizierten Entzugs“ im Krankenhaus Rheiderland und der Diakonie-Suchtberatung Leer. Das Hilfenetzwerk des Arbeitskreises mit seinen rund 35 Gruppen ist offen für alle Interessierte aus den Sucht-Selbsthilfegruppen des Landkreises Leer.

 

 

Neue Gefäßsportgruppe am Klinikum Leer

Leer, 10. März 2016. Etwa 4,5 Millionen Betroffene leiden an Durchblutungsstörungen der Beine. Bei der „peripheren arteriellen Verschlusskrankheit“, umgangssprachlich „Schaufensterkrankheit“ genannt, kommt es zur Störung der Durchblutung der Beine. Hauptursache ist hier meist die Arteriosklerose, die so genannte Arterienverkalkung. In Zusammenarbeit mit der Angiologin Dr. Stephanie Boss bietet der am Klinikum Leer ansässige Verein „Prävention und Rehabilitation“ (PuR) jetzt eine Sportgruppe für Menschen, die eine „periphere arterielle Verschlusskrankheit“ von einem Facharzt diagnostiziert bekommen haben. „Wir wollen für Patienten ohne Ruheschmerz mit gezielter Gefäßgymnastik und einem Gehtraining die Gefäße der Betroffenen stärken und damit die Durchblutung verbessern. Dieses Training ist die Basistherapie bei Durchblutungsstörungen in den Beinen- in vielen Fällen auch die wirkungsvollste. Wichtig ist, dass es regelmäßig durchgeführt wird, und das erreichen wir mit der neuen Gefäßsportgruppe“, weiß Dr. Stephanie Boss.Weitere Informationen

Werdende Eltern informierten sich beim „Infotag Geburt“ im Klinikum

Leer, 7. März 2016. Über 500 werdende Mütter und Väter sowie Freunde und Bekannte nutzten beim „Infotag Geburt“ die Gelegenheit, sich einen Eindruck von der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zu verschaffen. Mit einem vielfältigen Angebot informierte das Team der Geburtshilfe. So gab es unter anderem Tipps rund um eine gesunde Ernährung während der Schwangerschaft, eine Hebammensprechstunde, Stilltipps sowie ausführliche Besichtigungen der Kreißsäle und der Wochenstation. In kurzen Vorträgen wie zum Beispiel „Man(n) wird Vater“ gab es weitere Informationen rund um die Geburt. Schon seit Jahren setzt das Klinikum Leer auf die bewährte Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Gynäkologen und Hebammen, sowie das qualifizierte Zusammenspiel zwischen der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Dadurch kann eine natürliche Geburt unter optimalsten Sicherheitsbedingungen für Mutter und Kind realisiert werden.Weitere Informationen

Priv.-Doz. Dr. Christian Hönemann übernimmt ab August die Leitung

Leer, 01. März 2016. Am 1. August 2016 wird Privatdozent Dr. Christian Hönemann als neuer Chefarzt die Leitung der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin übernehmen. Er folgt damit auf Dr. Hans-Jürgen Wietoska, der die Klinikverantwortung abgibt, dem Klinikum aber weiterhin als Ärztlicher Direktor erhalten bleibt. Nach seiner Ausbildung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erwarb Dr. Christian Hönemann 2001 die Qualifikation „Facharzt für Anästhesiologie“. 2003 ernannte das Marienhospital Vechta ihn zum geschäftsführenden Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin. 2004 wurde der gebürtige Dinklager zum ärztlichen Leiter der Weiterbildungsstätte für Anästhesie und Intensivpflege am St. Josef Krankenhaus Cloppenburg ernannt, 2005 zum ärztlichen Leiter des Notarztstandortes Vechta. Nach seiner externen Habilitation an der Westfälischen Wilhelms Universität im Jahr 2008 ist Dr. Hönemann 2010 zum stellvertretenden Ärztlichen Direktor, 2015 zum kommissarischen Ärztlichen Direktor des Marienhospitals Vechta ernannt worden. Weitere Informationen

Neue Wohnhäuser an der Arend-Smit-Straße für Klinikum-Personal

Leer, 19. Januar 2016. Sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen, wird mit dem Bau neuer Personalwohnungen an der Arend-Smit-Straße begonnen. Die Klinikum Leer gGmbH versorgt jährlich mit 1.000 Mitarbeitern rund 20.000 stationäre und 55.000 ambulante Patienten. Mit den steigenden Patientenzahlen ist auch die Zahl der Mitarbeiter in den letzten Jahren deutlich gestiegen. „Die bestehende Wohnanlage an der Christine-Charlotten-Straße beherbergt rund 20 „Service-Wohnungen“ für Senioren und 40 Mitarbeiter-Appartements, so dass mit den beiden neuen Wohnhäusern dem steigenden Bedarf an Wohnungen für Mitarbeiter Rechnung getragen wird“, erklärt Holger Glienke, Geschäftsführer Klinikum Leer.Weitere Informationen